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Publikationen

Alle | Daniel Schär | Orlando Rabaglio

Personengesellschaften im Fadenkreuz der AHV

Gibt es noch harmlose Aktionärbindungsverträge? TREX Der Treuhandexperte 5/2015 S. 294 ff.


 

Die Frage, was selbständige Erwerbstätigkeit ist bzw. was zur Beitragspflicht führt, beschäftigt nicht nur die Berater, sondern gerade in jüngerer Zeit auch wieder vermehrt die Gerichte. In der Praxis kommt es nicht mehr darauf an, was jemand konkret tut, sondern in welcher Form etwas organisiert ist, um die Erträge als Einkommen aus selbständiger Tätigkeit der AHV-Beitragspflicht zu unterstellen. Der Autor stellt im folgenden Beitrag dar, was dies für die Beratung bedeutet.

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Grenzüberschreitende Vermögensverwaltung aus Sicht der Sozialversicherungen

Unerwartete Konsequenzen bei Beteiligungen im Ausland --- Der Schweizer Treuhänder, 2015/5, S. 345 ff.


Natürliche Personen – Privatpersonen wie Unternehmer – sind immer
häufiger mit unerwarteten Sozialversicherungsfragen konfrontiert, wenn
sie Vermögen oder operative Unternehmen im Ausland halten. Die
Autoren zeigen die Funktionsweise der grenzüberschreitenden Sozialversicherungskoordination und weisen einleitend auf die jüng-
sten Neuerungen in den Koordinationsregeln hin.

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Dividende statt Lohn

Klärender Entscheid des Bundesgerichts


 

Die von den Ausgleichskassen in jüngerer Zeit systematisch vorgenommene Umqualifizierung von Dividenden zu Lohn hat in einem Aufsehen erregenden Fall vor Bundesgericht keinen Schutz gefunden. Die Umqualifizierung soll Ausnahmefall bleiben. Die folgenden Ausführungen sind ein Nachtrag zum Fachbeitrag im TREX 2/2015 «Dividende statt Lohn: Ist die AHV-Verwaltungspraxis noch rechtmässig?».

 

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Dividende statt Lohn

Ist die AHV-Verwaltungspraxis noch rechtmässig? - Trex 2/2015 S. 102


Der Autor stellt in seinem Beitrag die Handhabung des durch die Unternehmenssteuerreform II geschaffenen Dividendenprivilegs durch die AHV-Ausgleichskassen und durch die Gerichte dar. In seinen Augen verlässt die AHV-Praxis den Rahmen des gesetzlich Zulässigen.

 

Mit der Unternehmenssteuerreform II (UStR II) wurde bekanntlich das Dividendenprivileg zur Eliminierung der wirtschaftlichen Doppelbelastung eingeführt. Bereits im Juni 2008 hat das Bundesgericht mit seinem Entscheid BGE 134 V 297= 9C_107/2008 Klarheit geschaffen. Das BSV hat daraufhin diese Praxis in einer Anpassung der Wegleitung über den massgebenden Lohn (WmL, Randziffer 2010 ff.) nachvollzogen. Die Praxis der Ausgleichskassen geht nun aber einen andern Weg.

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Grenzüberschreitende Erwerbsverhältnisse in Europa

Problematische Sachverhalte anhand von ausgewählten Beispielen - Trex 2/2014 S. 90 ff.


Der Autor zeigt anhand verschiedener Beispiele auf, wie die Koordinationsregeln des europäischen Sozialversicherungsrechts in der Praxis ausgelegt werden und in welchen Fällen sich dabei problematische Konstellationen ergeben können.

Die Verwaltungspraxis hat sich etwas gefestigt und das Bundesgericht (sozialrechtliche Abteilung in Luzern) hat verschiedene Urteile gefällt, die von grosser praktischer Tragweite sind. Die Steuerverwaltungen sind so weit sensibilisiert für die Erstattung der nötigen Meldungen an die Ausgleichskassen, dass man in kritischen Situationen nicht mehr darauf hoffen kann, mit etwas Glück unerkannt durchzurutschen. Ausserdem zeigen sich nun auch die steuerrechtlichen Auswirkungen der sozialversicherungsrechtlichen Koordination, was oft Konsternation auslöst. Angesichts der Komplexität und Kostspieligkeit des Themas wird es wohl nicht mehr lange gehen, bis Berater auch mit Schadenersatzklagen eingedeckt werden, weil sie nicht rechtzeitig oder nicht in beweisgenüglicher Form auf Probleme hingewiesen haben. Diese Themen sollen im Folgenden anhand von einzelnen Beispielen vertieft werden.

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